
Jeden
Monat wird eine aktuelle Katechese von Sr. Elvira auf der offiziellen
Homepage der Gemeinschaft Cenacolo veröffentlicht, die Sie in
diesem Bereich in deutscher Sprache downloaden
können.
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Jänner 2012
Es ist an der Zeit, sich selbst zu erkennen
Es ist an der Zeit, dass wir uns selbst
erkennen und dass wir untereinander zu echten Freunden werden. Um für
andere Freund sein zu können, ist es nötig, dass wir uns selbst gut
kennen, dass wir entdecken, wer wir sind, und auch dazu stehen. Wir
müssen die Götzen enttarnen, die uns innerlich zerfressen und durch die
wir letztendlich vereinsamen: den Egoismus, den Stolz, die
Überheblichkeit und die Gleichgültigkeit. Wir
müssen die Fähigkeit wieder entdecken, Männer und Frauen zu sein, die
von Herzen lieben, die zärtlich, gütig und barmherzig sind.

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Worte von Sr. Elvira zum Weihnachtsfest 2011
Jesus ist das wahre Licht der Welt
Das Weihnachtsfest führt uns in das einfache, kleine Haus in Nazareth,
in welchem eine Frau, Maria, ihr bedingungsloses „Ja“ zu Gott und zur
Menschheit ausgesprochen hat; dieses „Ja“ sagt sie auch zu mir , zu dir, zu uns
allen!
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Dezember 2011
Komm, damit wir in den Zeichen der Zeit
den Traum des Menschen lesen und erfassen können, den Traum, zu Dir
heimzukehren; komm, damit die Menschen, indem sie Dich finden,
entdecken, dass sie Brüder und Schwestern sind; komm, damit dass Leben
der Kinder respektiert und verteidigt wird; komm, damit wir das
Bedürfnis verspüren, in das Herz des Vaters, das Du uns offenbart hast,
die Unruhe und das Leid, die Sünde und das Unbehagen unserer Herzen
hineinzulegen.
Komm, denn wir brauchen Dich, wir brauchen einen
Gott, der Vater und Freund ist; einen Gott, der Liebe ist, die auf uns
wartet, Wahrheit, die uns aufrichtet, Licht, das uns erleuchtet, eine
Sonne, die das Herz des Menschen erwärmt.

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November 2011
Das
Leben staunend betrachten
Die Heiligkeit ist ein Weg, ein dynamisches
Dasein, das konkrete Früchte bringt; sie ist ein Weg der Liebe und Hingabe: Du
setzt dein Leben ein, um anderen zu ermöglichen, die Liebe Gottes kennenzulernen.
Die
Liebe ist kein abstraktes Konzept, sondern sie ist eine lebendige Begegnung mit
Jesus, die sich verwandelt in Hände, die dienen; in Füße, die eilen; in Augen,
die sehen; in Leib und Blut, die sich verschenken: Es lohnt sich, so zu leben,
denn du lebst nicht mehr allein, sondern das Leben Christi wohnt in dir und
verschenkt sich an deine Brüder und Schwestern.
Nur Mut! Machen wir uns ohne Zögern ans Werk!
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Oktober 2011
Das
Leben staunend betrachten
In den ersten Tagen unserer Mission in Afrika während der regelmäßigen
Fußmärsche durch die Dörfer, waren die Kinder die ersten, die sich unseren
Burschen angenähert haben; sie haben sie angeschaut, auf sie gezeigt und
zueinander gesagt: „White
man, white man!”, „Weißer Mann, weißer Mann!“ Dann hat sich der erste getraut
und seine Angst überwunden, und er ist hingegangen, sie zu berühren. Sie haben
die Hände berührt… und dann am folgenden Tag sind sie bereits gekommen, um sie
mit Handschlag zu begrüßen.
Sie haben diese „weißen Männer“ mit staunenden Augen angeschaut.

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September 2011
Die Eucharistie ist das großartige Geschenk Gottes an die Menschheit.
Wir alle wünschen uns, Post zu bekommen;
jeder von uns freut sich über einen Brief. Und Gott kennt unsere Sehnsucht,
geliebt und geachtet zu werden; Er weiß um unseren Wunsch, in das Geheimnis des
Lebens einzutreten – das Leben, das immer wieder mit vielen Schwierigkeiten zu
kämpfen hat. Gott weiß das, und darum hat Er sich daran gemacht, uns jeden Tag
einen „Brief“ zu schicken! Denken wir daran: Das Wort Gottes ist der „Brief“
Seiner Liebe, den Er uns jeden Tag anbietet.
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August 2011
JUNG für IMMER!
Wenn es Menschen gibt, die auf besondere Weise
die Freiheit suchen und lieben, dann sind es die Jugendlichen. Die
Jugendlichen haben die Masken der Erwachsenen satt; sie suchen die
Echtheit und Reinheit, sie suchen das Lächeln und die Freude – aber all
das ist nicht Etwas, sondern Jemand: Es ist Gott. Die Freiheit, die die
Jugendlichen heute suchen, ist das Angesicht Gottes – nur können sie es
nicht erkennen.

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Juli 2011
Gott sieht vor!
Diesen Gott, der ein Vater ist, habe ich
bereits in meiner Kindheit entdeckt, und damals habe ich gelernt, mich
Ihm anzuvertrauen, gerade wenn die Armut am drückendsten war, das heißt,
wenn es wirklich nichts gab, und ich meine Mutter oft beten hörte:
„Heiliges Kreuz Christi, verlass uns nicht!“ Niemand leidet gern, aber
ich habe in diesen Momenten verstanden, wie wichtig es im Leben ist,
auch das Kreuz als Vorsehung Gottes anzunehmen, denn es ist wie eine
Mutter, die wir lieben und umarmen müssen, um auch alles andere gut
leben zu können.
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Juni 2011
Komm Heiliger Geist, komm zu uns durch Maria!
Heiliger Geist, wir brauchen Feuer, die Wärme Deines
Feuers. Sende Dein Feuer und Dein Licht in diese leeren und dunklen
Kellerräume, die noch in uns sind. Sende uns Dein Licht, denn wir wollen
fröhliche Frauen und Männer sein, die voll Frieden und Vertrauen sind,
die fähig sind zu lächeln, miteinander zu sprechen und um Vergebung zu
bitten; sende uns Dein Licht, denn Du allein kannst durch Deine
Gegenwart in uns die Sehnsucht nach dem Guten und nach der Begegnung mit
Dir wecken.

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Mai 2011
Der Auferstandene erwartet uns!
Lasst uns feiern, denn die Auferstehung Jesu
ist das große „Fest des Lebens“.
Stellt euch vor, was wäre, wenn es Seinen Sieg über den Tod nicht gegeben
hätte: Wir hätten uns niemals kennengelernt und wären jetzt nicht hier.
Die Osternacht ist die größte, freudigste und hellste Nacht des Lebens und
aller Jahrhunderte; sie ist der großartigste Augenblick der Geschichte: Jesus
verlässt das Grab, Sein Leben besiegt den Tod und jede Sünde.
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April 2011
Wir gehen auf Ostern zu, auf das Herzstück unseres Glaubens: den Tod und die Auferstehung Jesu für uns.
Begeben
wir uns vor dem Kreuz, vor Jesus, auf die Knie, und bitten wir um das
Geschenk eines mitleidigen Herzens, das sich anrühren lässt von der
Liebe unseres Gottes, der alles für uns gegeben hat. Lassen wir uns
anrühren von Jesus, so wie Er sich anrühren lässt von uns....

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März 2011
Die Fastenzeit ist eine besondere Zeit, die
uns zum Herzen des christlichen Glaubens führt: Sie führt uns zum
Augenblick unserer Erlösung, zu den Drei Österlichen Tagen des Todes und
der Auferstehung Jesu. Die Fastenzeit ist ein Eintauchen in das
allumfassende Leiden Jesu, das Er liebend angenommen hat; so ist dieses
Leid für die ganze Menschheit zu einem Werkzeug des Heils geworden.

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Februar 2011
Das Leben ist so wunderschön und ich bin sehr glücklich
darüber, am leben zu sein. Mein erster Dank gilt meinen Eltern, die mir
mein Leben geschenkt haben. Und mein zweiter Dank soll an euch gehen,
denn durch euch bin ich nie allein: um mich herum herrscht immer so viel
Leben, welches kostbar und für jeden einzigartig ist!
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Jänner 2011
Ich bin immer mehr überzeugt davon, dass die einzig wahre
Lebensquelle bei Gott liegt. Aus dieser Quelle des Lichtes sind wir
geboren worden. Auch wenn wir uns dem nicht bewusst sind, so hüllt die
Umarmung der Liebe Gottes unsere Geschichte ein, jeder Atemzug ist ein
Hauch Gottes, der in uns bläst.
Die Begegnung mit jenem Gott, der
sich spontan in der Fülle der Zeiten offenbart und sich des Wortes des
Vaters, der Jesus von Nazaret heißt, bedient hat, zeigt uns auch heute,
dass unsere Geschichte in die Liebe Gottes eingebettet ist.
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Liebe Freunde der Gemeinschaft Cenacolo,
ich bin hier, um gemeinsam mit euch
das größte Ereignis der Weltgeschichte zu erleben:
die Geburt Jesu mitten unter uns!
Jesus wird heute geboren, jetzt,
um jedem von uns Seine Liebe zu schenken,
Seine Barmherzigkeit und Vergebung.
Wir sind geboren, um zu lieben;
und wir können selbst die Erfahrung machen,
dass Der, der uns erschaffen hat,
uns mit unendlicher Liebe liebt.
Er kommt, um uns zu sagen:
„Fürchtet euch nicht, habt keine Angst:
Meine Geduld und meine Liebe zu euch
sind bedingungslos!“
Unsere Gemeinschaft hört nicht auf,
für euch zu beten,
damit das heilige Weihnachtsfest euch
Freude, Frieden und Gesundheit bringe.
Wir möchten euch von Herzen danken
für die Zeichen der Güte und Vorsehung,
die ihr uns erweist.
Mutter Elvira
Frohe Weihnachten!
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November 2010
Die Heiligkeit gehört dem Herzen des Christen, es gehört
dorthin, es ist unsere Haltung, unsere vollkommene Verwirklichung: Es
ist die Straße der Liebe, die sich selbst zum Geschenk in der
Einfachheit eines Lebens macht, das die Fülle entdeckte.
Die
Heiligen begleiten uns auf unserem Lebensweg und sie sagen uns, daß wir
das Leben, wenn wir es nicht Gott und den Brüdern schenken,
verschwenden. Sie verkünden uns mit dem Zeugnis ihres Lebens, daß es
mehr Freude schenkt zu geben als zu erhalten, denn der einzige echte
Sinn zu leben ist Jesus Christus!
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Oktober 2010
Wahre Missionare zu sein heißt vor allem, Jesus zu
„wiederholen“. Er war der wahrhaftige, große Missionar des Vaters: Er hat seine
göttliche Natur hinter sich gelassen, sich unserer armseligen, menschlichen
Natur angenommen und genauso wie wir die Müdigkeit, den Hunger, Verfolgungen und
Erniedrigungen gelitten.... Vor allen Dingen müssen wir an diese Quelle der
Liebe und des Lebens glauben, die in Jesus von Nazaret lebt.
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September 2010
In meinem Leben habe ich verstanden, dass die Liebe alles ist
– immer und in jeder Situation. Auch wenn wir in vielen Schwierigkeiten stecken,
wenn wir die Last unserer Schwäche spüren, müssen wir die Liebe „verlebendigen“
– in uns, und in unserer Umgebung.
Wir sind Kinder eines Vaters,
der die Quelle der Liebe ist: Gott ist die Liebe!
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Juli 2010
Ich glaube an Gott Vater, ich glaube an Jesus Christus, ich
glaube an den Heiligen Geist… Dies sind Worte, die den Glauben ausdrücken, der
die Wahrheit unseres Lebens ist: In diesem Sich-Abstützen auf Ihn und im
Vertrauen zu Ihm erfahren wir diese innere Freude, die aus der Sicherheit
erwächst, von Ewigkeit her von Gott, dem Vater und Schöpfer, gewollt, vom Sohn
unaufhörlich erneuert und erlöst und täglich vom Heiligen Geist und Seiner Liebe
begleitet und umarmt zu sein.
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Juni 2010
Wir sind vom Heiligen Geist umhüllt und Er umarmt Tag für Tag die
Zeit unseres Lebens. Der Schöpfergeist erschafft und erneuert tagtäglich viele
Dinge, und heute sind wir diese neue Kreation, in der Er tätig wird.
Gott
will zu den Wurzeln unserer Geschichte, zu den Jahreszeiten unserer
Vergangenheit vordringen, denn die wahre Begegnung mit Ihm ist der Keim einer
neuen Schöpfung, der ewige Frühling des Herzens.
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Mai 2010
Dieses Jahr soll der Monat Mai jeden Tag mit einer
Neuigkeit aufblühen, genauso wie die Natur sich in
Schönheit und Freude verwandelt. Jeder Tag soll eine immer
schönere, strahlendere Blume erblühen lassen und
neuen Duft bringen. Versuchen wir, den Rosenkranz von ganzem Herzen zu
beten: so viele Menschen warten und wir müssen uns der ganzen
Menschheit im Gebet annehmen.
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Ostern 2010

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Februar 2010
Das
Leben ist so wunderschön und ich bin sehr glücklich
darüber, am leben zu sein. Mein erster Dank gilt meinen
Eltern, die mir mein Leben geschenkt haben. Und mein zweiter Dank soll
an euch gehen, denn durch euch bin ich nie allein: um mich herum
herrscht immer so viel Leben, welches kostbar und für jeden
einzigartig ist! Vergesst nie, dass wir das Leben mit Freude annehmen
müssen. Oftmals schaffen wir es nicht, uns gegenseitig ein
Lächeln zu schenken, weil wir glauben, nicht geliebt und
akzeptiert zu werden.
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Jänner 2010
Die
Gemeinschaft Cenacolo möchte ein Zeichen der Hoffnung sein in
der Welt, in den Familien, im Herzen des Menschen. Viele von Euch
wissen, daß ich schon seit vielen Jahren an der Seite von
Jungen lebe, die sich verirrt haben, an den Rand gedrängt
sind, ins Schleudern geraten und drogensüchtig sind.
Alle haben wir den Samen der Hoffnung in uns: Wir ersehnen eine bessere
Zukunft mit Heilung, Gesundheit, Frieden, Ausgeglichenheit und vor
allem in diesem Moment, zu Beginn eines neuen Jahres entzündet
sich in jedem Herzen die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Neues Jahr
– neues Leben, so ist es üblich zu sagen.
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Dezember 2009
Gott
Vater schenkt jedem von uns Jesus, seinen Sohn! In der Welt gibt es
kein noch so großes Geschenk, das die Herzen der Menschen
wirklich erfüllen könnte; wenn wir jedoch Ihm
begegnen, dann werden wir das Geschenk des Lebens entdecken und
annehmen, dann werden wir es wertschätzen und lieben.
FROHE
WEIHNACHTEN
an jedem Tag des Lebens!
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November 2009
Wir
sind aus der Liebe geboren und sind für die Liebe geschaffen,
um die Barmherzigkeit, die Zärtlichkeit und den Frieden zu
leben und um das Gute zu tun.
Wir Menschen tragen in uns zwar die Schwäche der
Sünde, aber wir tragen in uns auch die Schönheit der
Kinder Gottes; in unserem armen Herzen finden wir ein kleines
Stück des Herzens Gottes, der Güte und Barmherzigkeit
unseres himmlischen Vaters.
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Oktober 2009
Ich
bin immer mehr über die Schönheit des Gesichtes der
Kirche – unserer Mutter- erstaunt. Sie kräftigt und
stärkt uns im Glauben und in der Hoffnung,
unterstützt und bestätigt.
Ich fühle mich immer mehr verliebt und in Dankbarkeit mit der
Kirche und all dem, was sie verkörpert, verbunden:
Stärke an Idealen, strahlendes Licht auf unserem Weg,
Orientierung in unseren Entscheidungen, im Dienst an den Armen,
geteiltes Brot mit denen, die leiden, Sicherheit aller.
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August 2009
Jetzt
wisst ihr, wer wir sind: Wir sind eine Gemeinschaft der
„öffentlichen Sünder”, der
Personen, die in der Vergangenheit öffentlich Fehler begangen
haben, indem sie im Bösen lebten; wir sind aber auch eine
Gemeinschaft, die die Macht der Barmherzigkeit Gottes
verkündet: Wir wissen, dass die Liebe und die Barmherzigkeit
Gottes uns Tag für Tag einhüllen, um in uns den neuen
Menschen aufzubauen.
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Juli 2009
Wir bereiten uns gerade auf den Geburtstag unserer
Gemeinschaft vor, den wir schon seit Jahren “Fest des
Lebens” (Festa della Vita) nennen. In diesen vier Tagen der
“Freude im Herrn” feiern wir das Leben; jedoch
nicht im allgemeinen Sinne, sondern wir feiern dein Leben, das Leben
vieler Jugendlicher und Familien, die einen Namen haben, ein Gesicht,
und die den wahren Sinn ihres Daseins wiedergefunden haben!

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Juni 2009
Die Tür des Herzens besitzt nur eine
Klinke, und diese befindet sich an der Innenseite. Einzig und allein
wir können in aller Freiheit seinem Klopfen nachgeben. Er will
eintreten und uns glücklich machen, damit wir die Freude in
Fülle haben. Nach einem langen Winter kann so ein neuer
Frühling beginnen: das Herz öffnet sich und wandelt
sich in ein großes Lächeln.

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Mai 2009
Der
Monat Mai liegt eingebettet in einer wahrhaften
Frühjahrsexplosion: freudig erwacht die Natur zu neuem Leben,
wir befinden uns inmitten der Schönheit der
Schöpfung, die die Natur mit ihren Blumen, Farben, dem klaren,
blauen Himmel, den Sonnenstrahlen zeigt…
Der Monat Mai ist auch der Monat von Maria; sie war der
Frühling Gottes, die Neuigkeit einer auferstandenen Menschheit
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März 2009
Die wirklich
Armen sind diejenigen, die noch nicht der Liebe, der Hoffnung und dem
Glauben begegnet sind. Viele Leute machen ihren Reichtum am Besitz
vieler Häuser fest, an materiellen Dingen- doch genau sie sind
es, die am Armseligsten sind. Denn einzig und allein unsere Begegnung
mit Gott kann zu unserem wahren Reichtum werden. Selbst wenn du ohne
Kleidung und ohne festes Schuhwerk bist, es dir an allem fehlt, und du
doch an der Hoffnung in deinem Herzen festhältst, dann kannst du barfuss auf
Steinen und Geröll laufen.

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Februar 2009
Das Leben ist so wunderschön und ich bin
sehr glücklich darüber, am leben zu sein. Mein erster
Dank gilt meinen Eltern, die mir mein Leben geschenkt haben. Und mein
zweiter Dank soll an euch gehen, denn durch euch bin ich nie allein: um
mich herum herrscht immer so viel Leben, welches kostbar und
für jeden einzigartig ist!

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Jänner 2009
Lassen wir dieses neue Jahr in dem Bewusstsein
anklingen, dass das Leben als Christen vor allem ein Geschenk Gottes
ist, welches unser Leben mit dem Gebet, der Liebe, der Freude und dem
unentgeltlichen Dienst an unseren Nächsten bereichert. Schon
alleine unsere Fähigkeit, Gutes zu tun, ist ein derart
grandioser Lohn, dass er durch nichts und niemanden auf dieser Welt
ersetzt werden kann. Alles Geld dieser Welt, weder jegliche
„Verbeugung“ der Menschen noch der Jubel der
Masse….können uns die Freude schenken, die wir von
einem einfachen Leben im Guten erhalten. Und wir haben das grosse
Glück,

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FROHE WEIHNACHTEN
Die
Freude eines Festes der Liebe, des Staunens und der Hoffnung
möge alle Freunde der Gemeinschaft Cenacolo erreichen:
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Dezember 2008
„Dein
Antlitz, Herr, suche ich“: in Bethlehem hat sich dein Antlitz
endlich enthüllt. Wir können dich sehen, dir
begegnen, dir folgen. Du wohnst in unserer Menschheit, jeder von uns
trägt dich auf geheimnisvolle Weise in sich. Dein Gesicht ist
die Liebe! Hilf uns, uns deiner Anwesenheit bewusst zu werden und sie
würdig anzunehmen. Hilf uns, unsere Brüder und
Schwestern zu lieben und ihnen zur Seite zu stehen, denn in der Liebe
wird dein Antlitz sichtbar und besiegt den Tod.
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November 2008
Die
Heiligkeit ist ein dynamischer Weg, der konkrete Früchte
hervorbringt und der zur Liebe, zur Hingabe, zum
„Verlust“ deines eigenen Lebens führt, um
den anderen die Liebe Gottes näher zu bringen.
Die
Heiligkeit ist keinesfalls ein abstrakter Begriff, sondern eine
lebendige Begegnung mit Jesus, der zu dienenden Händen, zu
laufenden Füssen, zu offenen Augen, zu Fleisch und Blut wird,
die sich ganz hingeben. Es lohnt sich, so zu leben, denn du lebst nicht
mehr nur für dich allein: Es ist Christus, der in dir lebt und
sich den Nächsten schenkt.
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Oktober 2008
Der wahrhaft
Gläubige kann nicht anders, als gemeinsam mit Jesus, dem
ersten Missionar, der gedient, geliebt und das eigene Leben
für uns gegeben hat, durch sein eigenes Leben zum Apostel zu
werden.
Die Gabe zur
Mission liegt im Herzen eines jeden Gläubigen. Sie ist eine
Verpflichtung, eine Berufung, eine Dringlichkeit, die bereits in
unserem Glauben geschrieben steht. „Wehe dem, der nicht
evangelisiert“, wissen wir doch, dass unser konkretes Leben
das erste Wort ist.
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September 2008
Die
Pläne, die wir Menschen schmieden, und zu denen
gehöre auch ich, tendieren oft dazu, unseren inneren Frieden
zu ersticken, ihn zu vergessen oder
ihn gar erst zu erreichen. Aus diesem Grund leben wir unser Leben oft
wie auf einem Friedhof. Die Pläne Gottes hingegen stecken voller Risiko und Abenteuer.
Wenn wir uns auf einen neuen Weg begeben, lassen wir uns nicht selten
von unseren menschlichen, natürlichen und sicherlich auch
schönen Plänen leiten.
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August 2008
Wir
sind heute hier versammelt, um uns selbst mit den Augen unserer Herzen
anzuschauen und eine starke Kommunion mit Gott und den anderen zu
erleben. Viele junge Menschen fürchten sich davor, in ihre
eigenen Herzen zu blicken und ihre Gewissen zu hinterfragen. Doch wir
dürfen keine Angst vor uns selbst haben! Der Heilige Vater hat
für den Weltjugendtag in Sydney folgendes Motto
gewählt: „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes
empfangen, der auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen
sein.“ (Apostelgeschichte 1,8)
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Juli 2008
Vor 25
Jahren hat die Liebe Gottes die Gemeinschaft Cenacolo ins Leben
gerufen, deren Reise der Hoffnung noch immer und unaufhörlich
weitergeht! Jene Hoffnung, die wir damals im Herzen trugen und mit
deren Kraft wir die ersten Schritte in diesem Abenteuer gingen, hat im
Gottvertrauen immer mehr Wurzeln gefasst und uns die sichtbare Treue
und die Liebe Gottes bestätigt, an die wir glauben.
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Maria, Stern der Hoffnung
Es erscheint wie eine Fahrt auf dem oft dunklen und
stürmischen Meer der Geschichte, in der wir Ausschau halten
nach den Gestirnen, die uns den Weg zeigen. Die wahren Sternbilder
unseres Lebens sind die Menschen, die recht zu leben wußten.
Sie sind Lichter der Hoffnung. Gewiß, Jesus Christus ist das
Licht selber, die Sonne, die über allen Dunkelheiten der
Geschichte aufgegangen ist. Aber wir brauchen, um zu ihm zu finden,
auch die nahen Lichter – die Menschen, die Licht von seinem
Licht schenken und so Orientierung bieten auf unserer Fahrt. Und
welcher Mensch könnte uns mehr als Maria Stern der Hoffnung
sein...
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Er ist nicht
hier,
denn er ist auferstanden!
Das Osterfest 2008
„Diesen Jesus hat
Gott auferweckt,
dafür sind wir alle Zeugen“
(At 2,32)
…ja,
auch wir
sind seine Zeugen nach vierzig Tagen voller kleiner und
großer Kreuze unseres Alltags: Jesus wird jeden Tag in
unserem Leben neu auferstehen, wenn wir, wie Er, in Stille vor dem
Kreuz ausharren und darauf vertrauen, dass Gott, unser Vater, uns nie
verlassen wird, so wie er auch Jesus nicht verlassen hat.
So lasst uns einander unsere tägliche Auferstehung bezeugen,
um die Gegenwart Jesu` zu vermitteln, der heute und alle Zeit unter uns
zugegen ist.
Mit der Freude unseres wieder gefundenen Lebens, das einst tot war,
wünschen wir euch ein FROHES OSTERFEST, ein Fest der Hoffnung,
des Vertrauens, der Liebe, des Friedens...und aller schönen
Dinge, die ihr euch ersehnt!
Halleluja,
Halleluja, Halleluja!
Christus
ist auferstanden! Ja,
er
ist wahrhaft auferstanden!
Mutter
Elvira und die ganze Gemeinschaft Cenacolo
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Nachricht
zur Fastenzeit 2008:
Liebste
Brüder und Schwestern, Jugendliche und Kinder in all unseren
Häusern, Familien und Freunde. Wir machen uns in dieser
Fastenzeit auf den Weg, um auch wir als Volk Israels die Wüste
des Alltags zu durchqueren, um von der Sklaverei und der
Abhängigkeit der Sünde zur wahren Freiheit zu
gelangen, die uns durch die Vergebung Gottes geschenkt wird. Sie
befreit uns von den Ketten des Bösen, das unsere menschliche
Natur verletzt hat.
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Jänner
2008:
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Ich bin
immer mehr überzeugt davon, dass die einzig wahre Lebensquelle
bei Gott liegt. Aus dieser Quelle des Lichtes sind wir geboren worden.
Auch wenn wir uns dem nicht bewusst sind, so hüllt die
Umarmung der Liebe Gottes unsere Geschichte ein, jeder Atemzug ist ein
Hauch Gottes, der in uns bläst.
Die Begegnung mit jenem Gott, der sich spontan in der Fülle
der Zeiten offenbart und sich des Wortes des Vaters, der Jesus von
Nazaret heißt, bedient hat, zeigt uns auch heute, dass unsere
Geschichte in die Liebe Gottes eingebettet ist.
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Weihnachtsbotschaft 2007:
In einer
seligen Nacht, während viele Menschen in Einsamkeit, in
Krankheit, Hass und Traurigkeit leben, wird der König der
Liebe geboren: ein Kind!
In einer Krippe erleuchtet es die Dunkelheit. Ein Kind kommt, um uns zu
retten. Der König der Welt wird zwischen Hirten geboren. Er ist
als Retter – für jeden von uns – auf die
Welt gekommen.
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Dezember 2007:
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Weihnachten
ist das Fest Gottes. Das einzig wahre und mächtige Gut, dass
sich uns schenkt, zum Vorschein kommt, einen Leib und ein Angesicht im
Jesus Kind annimmt. Wir möchten für dieses Gut leben,
möchten Es empfangen und ein Teil von Ihm werden, um Anderen
helfen zu können, gütiger zu werden.
Viele von uns haben dieses Angesicht, haben den Sinn des Lebens und den
Dialog mit dem Schöpfer aller Dinge verloren.
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November 2007:
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Heute
verleben wir ein großartiges Fest, indem wir uns mit einem
Herz voller Glauben und Freude einer unzähligen Schar von
Männern und Frauen anschließen, die in der Kirche
und der Geschichte Zeichen des Lichtes und der Liebe hinterlassen haben. Wer
sind die Heiligen? Wenn ich eine Beschreibung abgeben müsste,
so würde ich sagen, dass die Heiligen die Menschen sind, die
wirklich frei sind: frei vom Schmollmund, frei von der Faulheit, der Gleichgültigkeit und frei davon, die
Dinge in Aufregung und Aufruhr zu erledigen.Missionare zu sein heißt vor allem, Jesus
zu „wiederholen“. Er war der wahrhaftige,
große Missionar des Vaters:
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Oktober
2007: Vor
allen Dingen müssen wir an diese Quelle der Liebe und des
Lebens glauben, die in Jesus von Nazaret lebt.
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Wahre
Missionare zu sein heißt vor allem, Jesus zu
„wiederholen“. Er war der wahrhaftige,
große Missionar des Vaters:
Er hat
seine göttliche Natur hinter sich gelassen, sich unserer
armseligen, menschlichen Natur angenommen und genauso wie wir die
Müdigkeit, den Hunger, Verfolgungen und Erniedrigungen
gelitten.... Vor allen Dingen müssen wir an diese Quelle der
Liebe und des Lebens glauben, die in Jesus von Nazaret lebt.
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September
2007: Und
heute besteht genau diese Kirche aus mir, aus dir, aus uns!
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Ich
bin immer mehr über die
Schönheit des Gesichtes der Kirche – unserer Mutter
erstaunt. Sie
kräftigt und
stärkt uns im Glauben und in der Hoffnung,
unterstützt und bestätigt uns in der
„eucharistischen Wiedergeburt“, die wir den
verzweifelten jungen Leute nahe
bringen wollen, die seit vielen Jahren an die Türen unserer
Gemeinschaft klopfen.
Ich fühle mich immer mehr verliebt und in Dankbarkeit mit der
Kirche und all dem,
was sie verkörpert, verbunden: Stärke an Idealen,
strahlendes Licht auf unserem
Weg, Orientierung in unseren Entscheidungen, im Dienst an den Armen,
geteiltes
Brot mit denen, die leiden, Sicherheit aller.
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August
2007: Junge
Menschen, die nach dem Schönen, dem Guten, dem Wahren, nach
Leben dürsten
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Danke an
all euch junge Leute, die ihr authentische und konkrete Antworten auf
die tiefen Wünsche eures Herzens sucht.
Danke
an alle, die sich nicht vor den Illusionen, den Täuschungen,
vor den Banalitäten dieser gealterten Welt ergeben- einer
Welt, die von Machtkämpfen, Ehrgeiz und Ausbeutung regiert
wird, um einzig und allein begrenzte und flüchtige Ziele zu
erreichen.
Eure geheimen und offensichtlichen Widerstände
müssten in uns Erziehern, Eltern und in denjenigen ....
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Juli
2007: "Nichts
ist unmöglich für Gott" Wir sind dazu berufen, unser
Leben in Fülle, in unserem Inneren zu leben.
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Das Fest
des Lebens ist ein Fest ans Leben- doch das nicht an das Leben im
Allgemeinen, auf eine unpersönliche Art und Weise, sondern ein
Fest an Dein Leben! Nimm dieses Leben in die Hand und werde Dir
bewuβt, dass es ein kostbares, wichtiges und einmaliges
Geschenk ist.
Wir
sind dazu berufen, unser Leben in Fülle, in unserem Inneren zu
leben. In uns wohnt etwas Groβartiges, das wir uns nicht
einmal vorstellen können; dort gibt es eine
tiefgründige und wertvolle Welt, die es zu entdecken und zu
entwickeln gilt.
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Juni
2007: Der
Glaube erweckt die Barmherzigkeit und Nächstenliebe und macht
das Leben dynamisch und echt
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Wir sind
vom Heiligen Geist umhüllt und Er umarmt Tag für Tag
die Zeit unseres Lebens. Der Schöpfergeist erschafft und
erneuert tagtäglich viele Dinge, und heute sind wir diese neue
Kreation, in der Er tätig wird.
Gott
will zu den Wurzeln unserer Geschichte, zu den Jahreszeiten unserer
Vergangenheit vordringen, denn die wahre Begegnung mit Ihm ist der Keim
einer neuen Schöpfung, der ewige Frühling des Herzens.
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Mai
2007: Versuchen
wir, den Rosenkranz von ganzem Herzen zu beten
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Dieses
Jahr soll der Monat Mai jeden Tag mit einer Neuigkeit
aufblühen, genauso wie
die Natur sich in
Schönheit und Freude verwandelt. Jeder Tag soll eine immer
schönere, strahlendere Blume erblühen lassen und
neuen Duft bringen. Versuchen wir, den Rosenkranz von ganzem Herzen zu
beten: so viele Menschen warten und wir müssen uns der ganzen
Menschheit im Gebet annehmen.
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April 2007: Jesus ist auferstanden, lasst uns
laufen!
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Der
auferstandene Jesus ist das Herz der Welt, er erfüllt das
ganze Universum mit Leben. Die Strahlen des Lichtes, die aus dem leeren
Grabe Jesu leuchten, gelangen überall hin, wo Menschen sind -
gestern, heute und in alle Ewigkeit. Jesus ist auferstanden!
Das ist ein einmaliges Ereignis, ein außerordentliches! Denn
das Leben hat den Tod besiegt, das Licht die Finsternis, und die Liebe
ist Sieger über die Sünde. Ostern ist der Feiertag,
an dem die Füße unruhig wurden: Zum Grabe eilten
alle mit neuer Hoffnung. Ostern gibt uns neue Dynamik, spornt uns an,
dass wir eiligen Schrittes die Botschaft verkünden.
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März
2007: Jesus der
Gekreuzigte - Herz der Fastenzeit
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...stehen
wir vor dem Gekreuzigten: Dort beruhigt sich unser Geist, der von der
Aufwallung aus der Vergangenheit geheilt wird, die uns so übel
zugesetzt hat. Dort, in seiner Stille, lehrt Jesus uns zu schweigen.
Dort lernen wir die Schule der wahren Liebe, die unsere
täglichen Kreuze umwandelt in Freiräume des Glaubens
und des neuen Lebens. Schauen wir mit festem Blick diesen Menschen
(Jesus) an, der jedem von uns den tiefen Frieden geben wollte und die
wahre Freude, als er angesichts der Provokationen schwieg, als er dem
Bösen widerstand, das sich gegen ihn entfesselt hatte, und als
er in der Stille des Kreuzes nicht aufgehört hat zu lieben und
zu vergeben, um uns die Kraft der Verwandlung zu geben.
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Februar
2007: Das Leben
ist nicht unsere Erfindung
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Das
Leben ist nicht unsere Erfindung: Es ist eine Erfindung Gottes, der den
Mut hatte, so viel Vertrauen ins uns zu setzen, uns das Leben, die
Existenz als Geschenk in die Hände zu legen, mit allen
„Accessoires“ (Zugaben/Notwendigkeiten), damit wir
es gut leben können. Vielleicht haben wir die Initiative
Gottes noch nicht in Betracht gezogen, und so manches Mal denken wir,
daß wir eben so geboren sind…weil unsere Eltern es
so gewollt haben, oder aus Zufall, aus rein menschlichen oder
natürlichen Gründen. Zuallererst müssen wir
uns überzeugen, daß Gott mir und Dir ein
großes Geschenk machen wollte, und jedem in Deiner
Nähe; ein Geschenk, das entdeckt, empfangen,
geschützt, geliebt werden muß.
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Januar
2007: Neues Jahr
- neues Leben - neue Hoffnung
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Die
Gemeinschaft Cenacolo möchte ein Zeichen der Hoffnung sein in
der Welt, in den Familien, im Herzen des Menschen. Viele von Euch
wissen, daß ich schon seit vielen Jahren an der Seite von
Jungen lebe, die sich verirrt haben, an den Rand gedrängt
sind, ins Schleudern geraten und drogensüchtig sind. Meine
Hoffnung ist durch sie wahrhaftiger geworden, konkreter, lebendiger -
sie ist zur Existenz geworden. Alle haben wir den Samen der Hoffnung in
uns: Wir ersehnen eine bessere Zukunft mit Heilung, Gesundheit,
Frieden, Ausgeglichenheit und vor allem in diesem Moment, zu Beginn
eines neuen Jahres entzündet sich in jedem Herzen die Hoffnung
auf eine bessere Zukunft. Neues Jahr – neues Leben, so ist es
üblich zu sagen.
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Dezember
2006: Weihnachten als
Fest der Wiedergeburt mit Christus
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Wir sind
hier zusammen, um auf das großartige Ereignis zu warten, die
Verkündigung der großen Freude: “Heute ist euch in der Stadt
Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr.“ (Lk 2,11)
Maria
ist unsere Mutter im Glauben. Wir wollen jenes Kind Tag und Nacht
betrachten, aber im Glauben! Wir denken an sein Staunen, an die
Süße seines Lächelns; wir beten mit ihr
jenes Kind an, wir lernen von ihr, ihn zu lieben und das Gebet des
Herzens.
Frohe Weihnachten! Mit viel Frieden, Freude und Liebe!
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November
2006: Die Heiligkeit
gehört zu uns
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Die
Heiligkeit gehört dem Herzen des Christen, es gehört
dorthin, es ist unsere Haltung, unsere vollkommene Verwirklichung: Es
ist die Straße der Liebe, die sich selbst zum Geschenk in der
Einfachheit eines Lebens macht, das die Fülle entdeckte.
Die Heiligen
begleiten uns auf unserem Lebensweg und sie sagen uns, daß
wir das Leben, wenn wir es nicht Gott und den Brüdern
schenken, verschwenden. Sie verkünden uns mit dem Zeugnis
ihres Lebens, daß es mehr Freude schenkt zu geben als zu
erhalten, denn der einzige echte Sinn zu leben ist Jesus Christus!
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Oktober
2006: Mission als
selbstlose Hingabe
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Wenn wir
dem Ruf Gottes folgen wollen, sollen wir ihn auch bitten, dass er uns
von unseren Ängsten befreit. Gerade dann werden wir tapfer
sein müssen, das Tor weit öffnen und unseren Weg in
die Mission annehmen, einen oft leidvollen Weg. Er fordert von uns die
Bereitschaft, das eigene Leben den anderen zu widmen, auf ihre Probleme
einzugehen, ihre Verlassenheit, ihre Armut und ihre Schwierigkeiten ins
Auge zu fassen...
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