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Fest des Lebens 2011


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marco

Gott sorgt für uns!

Das Fest des Lebens ist das „Geburtstagsfest“ unserer Gemeinschaft, bei dem Burschen und Mädchen, Eltern und Freunde der Gemeinschaft in Saluzzo (bei Turin) zusammenkommen, um gemeinsam Gott zu danken und die Freude über unser neues Leben zu teilen.

„Dio provvede“ (Gott sieht vor) war das Thema dieses Jahres. Don Stefano, ein Priester unserer Gemeinschaft, erklärte, warum die Gemeinschaft ausgerechnet dieses Thema für dieses Jahr ausgewählt hat:

Die Vorsehung ist eines der Fundamente unserer Gemeinschaft. Zwar sieht man die Fundamente eines Hauses nicht – und doch tragen sie das Ganze. Daher wollen wir uns auf diese Wurzeln zurückbesinnen.“ 





Die Zeugnisse und Katechesen dieser Tage haben uns bewusst gemacht, wie konkret Gott in unserem persönlichen Leben und im Leben der Gemeinschaft gegenwärtig ist und wirkt.

Die Begegnung mit Eltern und Freunden, die Zeiten des Gebetes und der Katechese, das Musical Credo und eine Aufführung zum Thema der Vorsehung, die Diakonenweihe am Sonntag, die Fotoausstellung und die eucharistische Anbetung – all diese wunderbaren Erfahrungen haben das Fest des Lebens zu einem Reichtum gemacht, den wir auch nach der Rückkehr in unseren Alltag noch in uns tragen und weitergeben möchten.

Was ist Vorsehung? 

Mutter Elvira hat bei der Gründung der Gemeinschaft ganz bewusst auf Abgaben der Eltern und auf Zuschüsse vom Staat verzichtet: „Von Anfang an wollten wir kein Geld vom Staat annehmen oder erbitten. Wir haben überlegt, wie wir für den Unterhalt der Jugendlichen sorgen könnten, aber mich erschreckte der Gedanke, die verzweifelten Eltern um eine Abgabe zu bitten. Darum habe ich diese Herausforderung vor den Herrn getragen und zu Ihm gesagt: ‚Du bist ein Vater, und ich bin Dir begegnet: Ich gehe dorthin, wo Du willst; ich tue Deinen Willen, in jedem Augenblick, in dem Du ihn mir zeigst – aber Du musst ein Vater sein und Dich diesen Jugendlichen als Vater erweisen.‘ Und so ist es gewesen: Gott hat uns niemals enttäuscht, Er hat uns niemals verlassen, sondern ist uns immer mit Seiner Vorsehung zuvorgekommen!“

(Mutter Elvira).

„Liebe Freunde von Cenacolo,
jeder von euch ist ‚Vorsehung‘ für uns,
denn wir haben uns kennengelernt,
haben uns in die Augen geschaut
und sind uns mit gegenseitigem Wohlwollen begegnet.
Wir waren bewegt, als wir uns mit den Augen des Herzens angeschaut haben. Danke!

All das, was ihr uns gebt, möge der Herr euch hundertfach vergelten!“ (Mutter Elvira).

DANKE –
Viele von euch bringen uns Lebensmittel, Kleidung und Dinge des täglichen Lebens,
andere stehen uns mit Rat und Tat zur Seite,
viele beten für uns.

Allen sagen wir ein herzliches
Vergelt's Gott
denn ihr seid Herz und Hände der Göttlichen Vorsehung.

Die Burschen von Cenacolo
Zeugnisse

Ich bin sehr dankbar, dass ich am Fest des Lebens teilnehmen konnte. Besonders die Gebetszeiten waren eine tiefgreifende Erfahrung für mich: So viele Menschen haben gemeinsam vor dem Allerheiligsten gebetet; ich habe mich wie in einer großen Familie gefühlt. Das hat mir sehr geholfen, mein Gebet zu vertiefen.

Auch das Zeugnis der drei spanischen Brüder hat mich sehr beeindruckt: Alle drei waren in der Droge gefangen; und als der erste in die Gemeinschaft eingetreten ist, hat er begonnen für die anderen zu beten und zu fasten. Nach einiger Zeit ist der zweite Bruder eingetreten und sie haben gemeinsam für den dritten gebetet, bis schließlich auch dieser den Schritt in die Gemeinschaft getan hat. Nun sind alle drei gemeinsam auf dem Weg „aus der Finsternis ins Licht“. Dieses Zeugnis hat mir ganz neu bewusst gemacht, dass Gott auf unser Gebet antwortet.

Bei diesem Fest gab es viele Momente – die Heiligen Messen, die Aufführungen, die Begegnung mit meiner Mutter –, die mir große Freude bereitet haben. Daher bin ich sehr dankbar, in der Gemeinschaft zu leben und diesen Weg zu gehen.

Anton

anton

Das Fest des Lebens war für mich eine sehr intensive Erfahrung. Mit vier anderen Burschen aus Kleinfrauenhaid bin ich bereits einige Tage vor Beginn des Festes angekommen. So konnten wir bei den letzten Vorbereitungen auf das Fest mithelfen.

Ich habe in der Druckerei mitgearbeitet, wo ich einige Dinge für die Übersetzung während des Festes vorbereitet habe; es hat mich gefreut, mithelfen zu können, dass auch die fremdsprachigen Teilnehmer die Katechesen, Predigten und Zeugnisse verstehen konnten. Diese waren auch für mich ein großer Reichtum. Vor allem hat mich das Zeugnis der Eltern der seligen Chiara Luce beeindruckt: dass sie auch in den sehr schweren Momenten ihrer Krebserkrankung die Freude bewahrt hat. Durch die Zeugnisse von Don Stefano und Don Ivan ist mir die Schönheit und Konkretheit der Göttlichen Vorsehung bewusst geworden.

Ich danke Gott und der Gemeinschaft für diese Tage der Gnade, denn sie waren wirklich ein Geschenk der Göttlichen Vorsehung. Danke.

Ebbo

anton

Für mich war das Fest ein großes Geschenk. Das erste, was mich berührt hat, war die Begegnung mit meiner Mutter. Auch die Katechesen und Zeugnisse haben mir sehr gut gefallen. Das Beispiel, welches Pater Francesco gebraucht hat, hat mir zu denken gegeben: Er hat einen Stein und einen Schwamm genommen und beide ins Wasser gelegt. Der Schwamm hat das Wasser aufgenommen und war innen und außen nass, während der Stein nur außen nass geworden ist. So bin auch ich manchmal wie dieser Stein: Es kommt vor, dass ich innerlich verschlossen bin und nicht einmal das Gebet an mich heranlasse – aber ich weiß, dass mich das hindert, das Leben in seiner Fülle zu leben.

Aus dem Zeugnis der Eltern von Chiara Luce hat mich die Frag getroffen, die sie ihrer Mutter gestellt hat: „Mama, ist es richtig, dass ich so jung sterben muss?“ Mich hat beeindruckt, dass sie sich nicht beklagt hat, obwohl sie wusste, dass sie sterben würde. Wir Burschen aus dem Haus in Österreich haben den Tischdienst für die Eltern gemacht. Am Anfang war ich etwas nervös, aber am Ende war ich sehr zufrieden, diesen Dienst getan zu haben.

Schließlich hat es mir auch sehr gefallen, die Jungs wieder zu treffen, die ich schon kannte und die nun in anderen Häusern der Gemeinschaft sind.

Ich danke der Gemeinschaft, dass ich am Fest teilnehmen konnte!

Marco

marco

Für mich war das Fest des Lebens ein einziges großes Wunder:

Mir ist bewusst geworden, welch großartiges Werk unsere Gemeinschaft ist. Darum bin ich sehr stolz darauf dazuzugehören.

Vorher hatte ich gedacht: „Fest des Lebens – na ja, das wird ein Fest sein wie viele andere auch…“, aber ich hätte nie gedacht, dass das eine so großartige Sache ist. Zum ersten Mal habe ich die Erfahrung gemacht, wie stark das Gebet ist und wie wichtig es ist, Vertrauen zu haben, denn 90% von dem, worum ich in den letzten Monaten gebetet hatte, ist auf einen Schlag eingetroffen: Ich danke Gott und der Gemeinschaft!

Vor allem habe ich mich darüber gefreut, dass meine Eltern den Glauben (wieder)entdeckt haben. Dafür bin ich sehr dankbar – denn ich weiß, dass sie für mich beten.

Ich bin sehr froh, dass ich beim Fest dabei gewesen bin. Danke, danke, danke!

Torben

marco

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