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Die Begrüßung durch Mutter
Elvira
Hier sind wir wieder einmal, um eine
Hymne an das Leben zu singen.
Das Leben! Dieses Leben, das wir allzu oft
schlecht behandeln, wenn wir es für unseren Ehrgeiz und unsere Gefallen ausnutzen!
Doch das Leben ist
Liebe und die Liebe ist das Leben. Und wenn wir nicht von dieser Liebe leben
wollen, dann Leben wir als Tote: du hast keine Gefühle mehr, kannst nicht mehr
lächeln, hast weder Willen noch Frische, hast keine Lust mehr zu tanzen, zu
singen. Wenn die Liebe fehlt, dann sind wir tot. Die Liebe bedeutet unser
Leben!
Wie schaffen wir es, auch die Menschen zu lieben, mit denen wir
Schwierigkeiten haben? Es stimmt: es ist nicht leicht, die Liebe zu leben, aber
es ist es wert. Wir müssen lernen, uns zu lieben, jedoch nicht oberflächlich,
sondern in der Wahrheit unser selbst. Wir sind Gedanke, Zuneigung, Verstand,
Wille, Freiheit- und all dies müsste sich in der Wahrheit vereinen.
Wir
müssen von innen heraus lieben, und nicht etwa diese Liebe, die nur einen
Augenblick, eine zeitlang anhält, je nachdem wie es mir passt. So lebt die Liebe
nicht.
Wir alle sind Kinder Gottes und alle wissen wir, dass Gott Liebe ist.
Also sind auch wir, die wir seine Kinder sind, Liebe.
Wir sind hier, um ein
Abenteuer zu beginnen, von dem wir nicht wissen, wie es vonstatten gehen wird.
Wir haben nie etwas am „runden Tisch“ geplant, wir haben nie etwas programmiert,
denn wir vertrauen auf die Liebe, die uns wohnen möchte. Diese Liebe, die
Mensch, Dienst, Opfer werden will; eine Liebe, die sich zu einem Fest wandelt.
Wir haben nicht gesagt:....was machen wir am ersten, am zweiten Tag etc...Wir
haben nicht einmal daran gedacht, so unsere Zeit zu verschwenden. Wir sind hier,
und eine Sache ist gewiss: das Fest wird geleitet, denn das Fest ist in Jesus
dem Auferstandenen, dem Lebendigen! Das Fest ist Seine Auferstehung, und wir
können dies in den Augen, in den Lächeln, in den Gesichtern der Jungen und
Mädchen sehen, die ihr heute hier tanzen, aufführen und viele wunderschöne Dinge
tun seht, die vom Herzen, aus dem Leben kommen; nicht etwa, um zu
schauspielern.
Wir wollen aus unserer Erfahrung heraus zeigen, dass Jesus
auferstanden ist und dass wir keinem toten, abwesenden Gott folgen, der nicht
spricht, uns nicht in seine Arme schließt, nicht zu uns lächelt. Wir kennen
einen Gott, der Liebe ist und Jesus heißt, der auf die Erde gekommen ist und den
wir gesehen haben. Jeden Tag sehen wir die Auferstehung dieser jungen
Menschen.
Wir sagen euch dies: Kommt und seht! All das, was ihr in diesen
Tagen sehen werdet, ist eine lebendige Erfahrung, die Fleisch geworden
ist.
Alles geschieht am „Tageslicht“, in der Wahrheit, denn wenn wir von
Jesus dem Auferstandenen, vom Glauben und der Liebe sprechen, gibt es nichts zu
fürchten.
Bereiten wir uns auf das große Fest vor, das mittels dieses Brotes,
das Jesus heißt und seine Kinder nährt, seinen Anfang nimmt. In der Eucharistie,
die wir nun verleben werden, beginnt das Fest. Das Fest kann man nicht
ausdrücken, denn es ist Jesus, der unter uns anwesend ist und uns heilen will.
Gebt Ihm die Erlaubnis, dem Verstand, dem Herzen, den Gefühlen, dem Leben
Heilung zu bringen. Erlaubt Jesus, unseren Körper und auch unser Herz, das tiefe
Wunden in sich trägt, die wir uns vielleicht selbst nie verziehen haben, zu
führen und zu heilen. Doch Jesus vergibt uns und nimmt diese Wut, diesen Hass,
diese Rache - die wohl bittersten und dramatischsten Wunden, die man in sich
trägt- von unseren Herzen.
Die Eucharistie lässt das Fest der Befreiung
beginnen. Stellt euch vor, wir wären alle in einem Lager, in dem sie uns prügeln
und uns alles mögliche antun. Da kommt Jesus und sagt: „Lasst sie frei! Ich
werde für sie sterben“. Und so sind wir während der Messe freie und wahre
Personen. Wenn man von „Frei-sein“ spricht, dann gehört auch die Freude, der
Friede, die Vergebung, die Kraft, der Dienst, das Lächeln dazu. Wir können nicht
traurig sein, wenn wir auf den Einzigen warten, der uns Leben geben kann: Jesus
von Nazaret.
Wir haben die Freude verloren, eben weil wir viele Dinge
besitzen wollten. Doch die Dinge geben uns keine Freude, sondern die Liebe, die
Vergebung und die Neuanfänge schenken sie uns. Denkt immer dran, Jesus in der
Eucharistie wirken zu lassen.
Die Madonna ist hier bei uns, lebt die
Eucharistie mit ihrem Sohn. Sie ist immer da und geht unter uns: diskret, leise,
demütig, klein. Begeht einen Akt des Glaubens: Ich glaube an die Madonna. Sie
wird kommen, um euch die Dinge zu sagen, auf die ihr wartet. Sie wird euch die
Antwort geben.
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