Die Geschichte von Schwester Elvira kennt ihr bereits: Ich war
Vize-Kommissar der Polizei und war 1983 mit dabei, als die Ortsgemeinde Mutter
Elvira die Schlüssel der Villa übergeben hat. Damals wussten wir nicht, was
ge schehen würde, das sehen wir erst heute. Wenn wir
damals schon gewusst hätten, was geschehen würde, hätten wir es umso mehr getan.
Schwester Elvira ist ein „Tsunami”. Wir erleben viele positive Auswirkungen
dieser großen Welle. Ihr seid direkt betroffen davon, aber auch die Stadt erlebt
diesen Moment intensiv mit. Wenn ich die Mitglieder der Gemeinschaft Cenacolo
sehe, die am Leben der Ortsgemeinde teilnehmen, die Besuche im Gefängnis machen
und die verschiedenen Dienste unterstützen, dann ist das sicher auch für uns ein
großes menschliches Wachstum. Die Stadt Saluzzo nimmt nicht nur das auf, was
Schwester Elvira tut, sondern sie unterstützt es und wünscht, dass diese
Lebensenergie auch in das Netz unserer Gesellschaft überströmen möge. Das größte
Geschenk, dass ihr den Institutionen machen könnt, den in der Verwaltung
Tätigen, den Familien, allen Einwohnern, wäre, wenn ihr es schafft, ein Stück
dieses positiven Lebens von der Gemeinschaft in die Gesellschaft überfließen zu
lassen.
Dann wird es uns allen besser gehen und wir werden mehr Vertrauen
auf die Zukunft haben. Danke. Ich wünsche euch allen ein schönes Fest.
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