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"Zeugen
der Hoffnung"
Das
persönliche Lebens- und Glaubenszeugnis hat in der
Gemeinschaft eine wichtige Bedeutung. Seit den Anfängen sind
Sr. Elvira und die Jugendlichen damit beschäftigt an
verschiedenen Orten ihre Auferstehung zu verkünden durch
Begegnungen, Katechesen und Zeugnisse in Kirchen, Theatern und auf
Plätzen…In diesen Jahren sind von unseren
Jugendlichen einige Zeugnisse und biblische Musicals geplant und
realisiert worden, um der Jugend der Welt den Übergang von der
Finsternis zum Licht zu verkünden, der in ihrem Leben
geschehen ist als Zeugnis der heilenden Kraft von Jesus Christus, dem
Auferstandenen, der mitten unter uns lebt.
Wir sind glücklich, Euch etwas von unserer Lebenserfahrung
mitteilen zu können, indem wir sprechen von der Finsternis,
die wir erlebt haben, um aufzusteigen zu jenem Licht, das sie besiegt
hat, das uns gestattet hat, zurückzukehren und zu glauben,
daß bei Gott wirklich Nichts unmöglich ist.
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Ivana
Ich bin Ivana und freue mich, Euch aus meinem Leben zu erzählen.
Ich komme aus einer christlichen Familie, die sich darum bemüht hat, mir
all das zu geben, was ich brauchte und die mir den rechten Weg zeigen wollte.
Aber weil ich glaubte, alles besser zu wissen, habe ich den falschen Weg
eingeschlagen, der mir nur Traurigkeit eingebracht hat, so dass ich mich leer
gefühlt und viel gelitten habe. Gott sei Dank, dass ich in der Verzweiflung der
Gemeinschaft begegnet bin, die mir die wahren Werte des Lebens wieder bewusst
gemacht und die wahre Freundschaft gezeigt hat.
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Georg
Ich heiße Georg,
bin 41 Jahre alt und lebe im Haus der Gemeinschaft in Österreich. Ich bin sehr
froh, dass ich die Schönheit des christlichen Lebens entdecken durfte und jetzt
den Weg des gottgeweihten Lebens in der Gemeinschaft gehe.
Ich stamme aus
einer einfachen, großen Bauernfamilie, in der immer viel Leben war: Alle im
Haus haben mitgearbeitet und gemeinsam gebetet. Wir sind regelmäßig zur Hl.
Messe gegangen und obwohl wir nicht viel Geld hatten, haben mich meine Eltern
durch ihr Beispiel die Güte und Nächstenliebe gelehrt.
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Fabio
Ich heiße Fabio, bin 29 Jahre alt und lebe seit einigen Jahren in der
Gemeinschaft Cenacolo. Ich komme aus einer einfachen, christlichen Familie, die
immer eng zusammenhielt. Weil ich der jüngste von drei Brüdern war, erhielt ich
immer sehr viel Aufmerksamkeit. Die Beziehung zu unseren Eltern war immer sehr
offen und freundschaftlich und ich wollte darin meinen Brüdern gleichtun, aber
da ich von Natur aus schüchterner war als sie, habe ich es nicht geschafft; so
habe ich begonnen, mich hinter meinen Masken und Ängsten zu verstecken. Ich
denke, dass die Empfindlichkeit und die Unfähigkeit, meine Schwächen zu
akzeptieren die Ursache dafür waren, dass ich stärker und besser scheinen
wollte, als ich wirklich war; dabei habe ich dann mein wirkliches Ich versteckt.
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Ekaterina
„Jesus sprach zu dem Gelähmten: Steh auf, nimm diene Tragbahre und geh!“
Ich heiße Ekaterina und komme aus Bulgarien. Ich kann der Gemeinschaft
einfach nur danken, denn sie hat mich zu Gott geführt und die Lähmung geheilt,
die schlimmer ist als die körperliche: die Lähmung, die die Sünde in meinem
Leben bewirkt hatte. Auch ich habe eine Vergangenheit der Dunkelheit und der
Droge hinter mir. Niemals hatte ich akzeptieren können, dass ich Waise war –
ohne Eltern. Von Anfang an hat meine Großmutter sich um mich gekümmert; heute
bin ich mir bewusst, wie undankbar ich war, angesichts der Opfer, die sie für
mich gebracht hat.
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Antony
Wenn ich an jenen Tag zurückdenke, an dem er in die Gemeinschaft
eingetreten ist, dann erinnere ich mich an den Antony, der innerlich alt war,
sehr traurig und voller Wut… Jahrelang hab ich nicht in den Spiegel geschaut,
weil ich habe mein Leben gehasst habe, meine Eltern, Gott; ich hasste alle.
In der Gemeinschaft habe ich das Glück gehabt, Zeit zu finden, um in mich
hineinzuschauen und zu verstehen, warum ich entschieden habe, mich zu
zerstören: Ich erinnere mich, ...
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Philipp
Hallo, ich
heiße Philipp und komme aus Wien.
Ich bin dankbar, dass ich von meinem Weg berichten
darf, der aus einem überfüllten und trotzdem leeren
Leben zu einem neuen Leben
in Freiheit geführt hat.
Ich
stamme aus einer Familie, die es mir an
nichts fehlen ließ: Ich habe teure Privatschulen besucht,
Sport betrieben, gut
gegessen und getrunken, ferne Länder bereist und aus
finanzieller Hinsicht
musste ich mir um meine Zukunft so gut wie keine Sorgen machen.
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Julia
Ich
heiße Julia, bin dreißig Jahre alt und lebe seit
einiger Zeit in der
Gemeinschaft Cenacolo.
Jesus (und der Glauben an ihn) hat mein Leben verändert, und
ich bin stolz
und glücklich, dass ich Gelegenheit habe, dieses Zeugnis
abzugeben!
Freiheit…
Schon als Kind hatte ich einen großen Drang dazu, frei zu
sein. Anfangs und
auf oberflächliche Weise, ist mir dies auch gelungen.
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Cristian
Ich
heiße Cristian
und gehöre zu der Gruppe, die an der Erarbeitung des neuen
Fußballplatzes beteiligt
war.
Viele Tage haben wir
in glühender Hitze, aber mit viel Begeisterung und gutem
Willen auf dem Feld
gearbeitet: Wir haben den Erdboden mit einer Sandschicht bedeckt, um
für den
Rasen optimale Wachstumsbedingungen zu schaffen.
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Massimiliano
Ich
heiße
Massimiliano und komme aus Mailand. Seit Anfang 2009 bin ich hier im
Haus in
Kleinfrauenhaid.
In
den Tagen
vom 14. bis zum 17. August haben wir Tage der Erholung in den Bergen
auf dem
„Talhof“ am Semmering verbracht. Ich
möchte der Gemeinschaft und Dr. Pöschl
danken, weil sie uns diese wunderschönen Tage in dem Landhaus
mit seinen
umliegenden Bergen und Wäldern möglich gemacht
haben.
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Nadia + Philipp
Hallo wir sind
Nadia
und Philipp, vor fünf Jahren sind wir aus der Gemeinschaft
Cenacolo ausgetreten
und es begann die Zeit sich dem Leben außerhalb der
Gemeinschaft zu stellen.
Die erste Zeit
wohnten wir bei den Eltern von Philipp doch nach einiger Zeit
spürten wir, dass
wir uns ein eigenes Zuhause schaffen wollten. Mittlerweile kam unser
erstes Kind
auf die Welt, ein Junge, er heißt Alessandro und meine Frau
nahm sich viel Zeit
mit ihm.
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Helmut Prets
Ich bin als
behandelnder Tierarzt vor 9 Jahren zur Gemeinschaft
Cenacolo
gestoßen, ohne genau zu wissen, was mich erwarten
würde.
In der
Gemeinschaft
leben die Burschen in der Schule des Lebens nach der Regel des hl.
Benedikt „Ora
et labora“ (Bete und arbeite). Durch die Begegnung mit den
Burschen der
Gemeinschaft hatte auch ich die Möglichkeit, viel
dazuzulernen.
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