h Comunita-Cenacolo
 


    Was ist Cenacolo
    Wie komme ich zu Cenacolo
    Das Haus in Österreich
    Termine
    Kontakt
    Unterstützung
    Wie ist Cenacolo entstanden
    Sr. Elvira Petrozzi
    Sr. Elvira - Geistlicher Impuls
    Missionen
    Rundbriefe an Freunde
    Lebensberichte ("Zeugnisse") 























































Comunita-Cenacolo


Lebensberichte - Zeugnisse
   

« Dann werdet ihr die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch befreien. » Johannes 8, 32

Ich heiße Julia, bin dreißig Jahre alt und lebe seit einiger Zeit in der Gemeinschaft Cenacolo.

Jesus (und der Glauben an ihn) hat mein Leben verändert, und ich bin stolz und glücklich, dass ich Gelegenheit habe, dieses Zeugnis abzugeben!

Freiheit…

Schon als Kind hatte ich einen großen Drang dazu, frei zu sein. Anfangs und auf oberflächliche Weise, ist mir dies auch gelungen. Meine Eltern sind geschieden seit ich vier Jahre alt war, und demnach war es nicht allzu schwierig, ihren Erziehungsmaßnahmen auszuweichen. Auch die Schule und die „Autorität” der Lehrer, waren für mich kein ernstzunehmendes Hindernis; so gelang es mir immer, zu machen was ich wollte.

juliaSehr schnell habe ich festgestellt, dass jemand, der sich von nichts zurückschrecken lässt, in der heutigen Gesellschaft gute Karten hat. Gutes Aussehen und außergewöhnliche Talente werden mit großem Ansehen gewürdigt. Sensibilität, Mitgefühl oder gar Selbstkritik hingegen, sind Dinge die man besser für sich behält. „Wenn es mir gelingt diesem Ideal zu entsprechen, erobere ich Respekt und Anerkennung!” – Meiner Meinung nach war dies der einzige Weg zur Freiheit; diese Illusion hat mich allerdings zum Sklaven gemacht, eingesperrt im Gedankengut der Medien, die uns täglich den „idealen Menschen” vorgaukeln.

Mein Leidensweg hat mit Ess-Störungen angefangen. Ein unendlicher Kampf gegen mich selbst, der schnell zur Rebellion ausgeartet ist, und schon bald darauf habe ich festgestellt, dass ich mit Alkohol und Drogen all meinen Problemen aus dem Weg gehen kann; eine andere Dimension von Freiheit! Eine Welt aus Illusion, vermeintlicher Freude und Frieden; aber stattdessen hatte sich die Tür zum schnellen Tod, zum Verlust meiner Würde und meiner Seele aufgetan! Meine menschliche Suche nach Freiheit, hat mich zur Abhängigkeit getrieben und ich bin zur Sklavin meines Körpers, meiner Psyche und meiner Lügen geworden: Es gibt keine schlimmere Gefangenschaft als die die man im Inneren erlebt.

Die langjährige Kokain- und Heroinsucht hatte mich völlig zerstört, aber mit der Hilfe meiner Familie, insbesondere der meiner Mutter, die ohne nachzulassen versucht hat, mich aus diesem schlimmen Zustand herauszuholen, habe ich den Schritt gewagt, in die Gemeinschaft Cenacolo einzutreten.

Freiheit…

Sofort hab ich gemerkt, dass ich alles Andere als frei war! Eine Freiheit die aus dem Inneren kommt und nur durch Wahrheit erlangt werden kann? Und dass diese Wahrheit einen Namen hat und Jesus Christus heißt? … Darüber hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht nachgedacht.

Mein Glück in einfacher Arbeit und im Gebet finden...? Unmöglich!!!

Die ersten Monate waren unglaublich hart, weil all das was ich für wichtig und richtig gehalten habe, in der Gemeinschaft völlig wertlos ist. Aber nach und nach, mit der Liebe und der Nachsicht der anderen jungen Frauen der Gemeinschaft, und mit ein bisschen Vertrauen von meiner Seite aus, habe ich schnell und mit Sicherheit festgestellt, dass meine Suche beendet war! In der Bibel und im christlichen Zusammenleben, bin ich fündig geworden. Das einfache geregelte Leben, die Arbeit mit Liebe verrichtet und die Nächstenliebe im Mittelpunkt, haben Wunder in mir bewirkt. Aber das Wichtigste: Im Gebet und im Licht des Evangeliums, erkennt man die Wahrheit über sich selbst und die der Mitmenschen. Das hat mich zu einem freien Menschen gemacht; mich zu sehen wie ich wirklich bin und mich zu akzeptieren, mit meinen Schwächen und Stärken; zu erkennen, dass die Liebe Gottes alle Fehltritte vergibt und den Mut zu haben, Anderen zu helfen, auch indem man ihnen die Wahrheit sagt. Die Gemeinschaft ist eine Schule für all diese Dinge und sie hilft, zum einfachen Leben zurück zukehren. So habe ich gelernt, meinen falschen Stolz abzubauen, Kritik zu akzeptieren und die Fehler Anderer nicht zu verurteilen, sondern mit Nachsicht zu behandeln und zu vergeben. So hilft mir die Gemeinschaft, meinen Problemen in die Augen zu sehen und sie zu bewältigen und mein Leben zu einer Gabe für Andere zu machen, anstatt es im Egoismus zu ersticken.

Können Sie sich vorstellen wie frei ich mich fühle?

So vielen Dingen bin ich hinterhergelaufen, von denen ich gedacht habe, dass sie mich glücklich machen würden; dabei ist alles so einfach: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; „ (Johannes 14,6). Dieser Weg ist nicht immer leicht zu beschreiten, aber er ist einzigartig und der schönste von allen, weil er zu Freude und wahren Freiheit führt und man geht ihn niemals alleine, sondern Hand in Hand mit dem besten Lehrmeister von allen: Jesus Christus, der sich freiwillig für uns hingegeben hat, bis zum Tode am Kreuz und bis zu seiner Auferstehung.

Julia

Home | Was ist Cenacolo | Wie komme ich zu Cenacolo | Das Haus in Österreich | Termine | KontaktUnterstützung | Wie ist Cenacolo entstanden | Sr. Elvira Petrozzi | Sr. Elvira - Geistlicher Impuls | Missionen | Rundbriefe an die Freunde von Cenacolo

Openoffice